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Gedanken zur Tageslosung

für Freitag, den 10.04.2020

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Wohl dem, der den HERRN fürchtet, der große Freude hat an seinen Geboten!
Psalm 112,1

Durch seine Wunden seid ihr heil geworden. Denn ihr wart wie irrende Schafe; aber ihr seid nun umgekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen.
1. Petrus 2,24-25

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

Der Hüter unserer Seelen

Die heutigen Verse scheinen auf den ersten Blick im Kontrast zu dem zu stehen, was wir zurzeit in unserem Land und auch weltweit erleben. „Große Freude an seinen Geboten“ - wo können wir das sehen? Und was bedeutet: „Durch seine Wunden seid ihr heil geworden“? Ist damit gemeint, dass wir nie wieder krank werden? So behaupten einige, dass Corona einem Christen nichts anhaben könne.

Da wir uns in der Karwoche befinden, möchte einmal darüber nachdenken, wie Christus selber mit diesen Fragen umging. Nicht nur die Gebote, sondern jedes Wort Gottes bestimmten sein Leben. So sagte er, als er vom Teufel versucht wurde: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.“ (Matt. 4,4) Auch bezeichnete er es als seine Nahrung, den Willen Gottes zu tun.(1) Dass er sich damit Schwierigkeiten einhandelte, brachte ihn nicht von seinem Kurs ab. Er ging seinen Weg, unabhängig davon, ob es leicht oder schwer war.

Ebenso wenig können wir in der Bibel lesen, dass Jesus seine Gesundheit und sein Leben über alles ging. Wie hätte er sonst diesen sicherlich anstrengenden Dienst, die Anfeindungen und schließlich das Kreuz ertragen können? Nein, weder war er noch sind seine Nachfolger aus dem ausgeklammert, was der Welt widerfährt, sei es gut oder schlecht. Und doch gibt es einen entscheidenden Unterschied: Wir als seine „Schafe“ haben in ihm einen „Hirten“, der unsere Seelen - unser Leben und Sein - behütet. Das bedeutet, dass wir uns in den guten Tagen freuen und für sie dankbar sein können.

Doch auch in den schweren Tagen hat er einen Weg für uns. So lässt er uns nie allein.(2) Wir brauchen nicht mehr umherzuirren, denn durch den Weg ans Kreuz sorgte er dafür, das wir immer mit Gott verbunden sein können. In allem geht Christus uns voran und behütet uns, damit wir nicht untergehen.

Einen gesegneten Karfreitag wünscht
Angela Mumssen

(1) Joh. 4,34 (2) Matth. 28,20


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