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Gedanken zur Tageslosung

für Dienstag, den 06.01.2026

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Losungswort
Du herrschest über das ungestüme Meer, du stillest seine Wellen, wenn sie sich erheben.
Psalm 89,10

Lehrtext
Jesus sagt zu den Jüngern: Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam?, und stand auf und bedrohte den Wind und das Meer; und es ward eine große Stille.
Matthäus 8,26

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

Glauben wagen

Die heutigen Bibelverse beschreiben die Macht Gottes und Jesu Christi. Oft übertragen wir solche und ähnliche Verse in aktuelle Lebenssituationen. Dann steht das „ungestüme Meer“ im Losungswort z.B. dafür, dass es stürmische Zeiten bei uns geben kann, die uns innerlich aufwühlen. Doch Gott kann den Sturm und vor allem unsere Seele zur Ruhe bringen. Solch eine Übertragung kann uns in Zeiten der Not Hoffnung und Mut geben, wenn … ja, wenn sie sich auf ein reales Wirken Gottes bezieht. Das bedeutet, dass Jesus Christus tatsächlich den Sturm gestillt hat, wie im Lehrtext beschrieben. Ansonsten würden wir ja einer Illusion folgen, die uns vielleicht im Augenblick beruhigen kann, doch letztendlich keine Kraft hat.

In meiner Kindheit hatte ich in der Schule oft große Probleme. Wenn ich einmal wieder eine schlechte Zensur bekommen hatte, dachte ich mir Geschichten aus, die mir über dieses niederschmetternde Gefühl hinweghalfen. Illusionen können schon helfen, die Gemütslage zu verbessern – doch sie verändern nicht die Fakten. Jesus allerdings hat Fakten verändert: Er stillte einen Sturm. Er heilte Kranke, weckte Tote auf, gab Tausenden von Menschen etwas zu essen und ist tatsächlich am dritten Tag auferstanden. Die Hoffnung, die wir durch ihn haben, ist keine Illusion.

Ich hörte von einem Gospelsong, der zunächst die Wunder Jesu beschreibt. Am Ende heißt es dann: „Was du damals getan hast, tu heute für mich.“ Hat er gestern den Sturm gestillt, warum sollte er nicht auch heute aus größter Not retten? Heißt es nicht im Hebräerbrief: „Denn Jesus Christus ist immer derselbe - gestern, heute und in alle Ewigkeit“(1)? Es mag tausend Argumente geben, die dagegen sprechen, dem zu glauben, was wir in der Bibel lesen. Trotzdem möchte ich uns ermutigen, Glauben zu wagen. Wir werden staunen, was Gott auch heute zu tun vermag.

Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen

(1) Hebr. 13,8 [Neue Genfer Übersetzung]

Herr Jesus Christus, du hast damals den Menschen, die zu dir kamen, in ihren Nöten geholfen. Tu bitte auch heute dasselbe. Hilf denen, die dich darum bitten. Stille Stürme, heile Kranke, speise die Hungrigen. Wirke auf die eine oder andere Weise durch uns Christen und schenke uns den Glauben, dass bei dir nichts unmöglich ist. Das bitte ich in deinem Namen, Jesus. Amen.


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