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Losungswort Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Psalm 23,5 Lehrtext Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod. 1. Korinther 15,26
Im Angesicht meiner Feinde
Heute feiern wir die Auferstehung Jesu Christi. Sie unterscheidet sich von den Totenauferweckungen, die zuvor geschahen. Da war z.B. Lazarus, den Jesus aus dem Tod wieder ins Leben rief. Doch letztendlich musste Lazarus irgendwann wieder sterben. Jesus hingegen hat den Tod ein für alle Mal überwunden. Er wird nie wieder sterben, und – das ist die gute Nachricht – wir auch nicht, insofern wir an ihn glauben. Das mag befremdlich klingen, denn wir sind ja, zumindest körperlich, nicht unsterblich. Doch der eigentliche Tod ist meiner Erkenntnis nach die Trennung von Gott, und genau die ist durch Jesu Opfer und Auferstehung überwunden. Auch wenn der Tod noch existiert – er hat keine Macht mehr über uns. Der Apostel Paulus schrieb dazu: „Der Geist Gottes, der Jesus von den Toten auferweckt hat, lebt in euch. Und so wie er Christus von den Toten auferweckte, wird er auch euren sterblichen Körper durch denselben Geist lebendig machen, der in euch lebt.“(1) Wir leben also in einem Zustand, den das heutige Losungswort beschreibt: Gott bereitet uns einen Tisch im Angesicht unseres Feindes. Zwar ist der Feind noch da, doch wir schauen auf das, was Gott uns bereitet hat – das ewige Leben. Im Lehrtext beschreibt Paulus, was am Ende der Zeit geschehen wird: Alles, was uns vom Leben, also von Gott, trennt, wird es dann nicht mehr geben. Eine unvorstellbar schöne Zeit kommt auf uns zu. Vor Kurzem interviewte ich für einen NDR-Gottesdienst eine todkranke Frau in den mittleren Jahren. Doch anstatt Gott und die Welt anzuklagen, wieso sie schon so früh gehen muss, unterbrach sie das Interview. Ganz spontan kam es aus ihr heraus: „Ich freu‘ mich wahnsinnig auf den Himmel!“ Wie kann das sein? Ich glaube, es war der Geist Christi in ihr, der ihr diese Gewissheit und Sehnsucht gab. Der Tod hat nicht mehr das letzte Wort, sondern das Leben. Genau das ist für mich die tiefe Bedeutung von Ostern. Ein gesegnetes Osterfest wünscht Pastor Hans-Peter Mumssen (1) Röm. 8,11 [Neues Leben Übersetzung] Als Gebet heute ein altes Osterlied: Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit, denn unser Heil hat Gott bereit. Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja. Gelobt sei Christus, Marien Sohn. Es ist erstanden Jesus Christ, der an dem Kreuz gestorben ist; ihm sei Lob, Ehr zu aller Frist. Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja. Gelobt sei Christus, Marien Sohn. Text: Medingen (1380), Cyriakus Spangenberg (1568)
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